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Tour de Ski - eine Herausforderung nur für Profis
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Ich wurde gezwungen einen Text über den heutigen Tag zu schreiben. Gestern hatte mir Steffen versprochen, dass wenn ich den Tag überlebe morgen chillen kann.
Heute früh wurde ich von nervigen Stimmen von kleinen Kindern geweckt, aber ich hatte trotzdem ganz gute Laune. Die habe ich auch gebraucht!!! Nach dem Frühstück sind wir zur Fichtelbergbahn gelaufen um dann nach Oberwiesental zu fahren. Eigentlich wollte ich viel lieber mit der Seilbahn auf den Fichtelberg fahren, aber als ich aus der Bahn ausgestiegen bin hatte ich sogar ein klein bisschen Lust Ski zu fahren. Doch als wir erst einmal bis zur Skiloipe laufen mussten fand ich die Idee bis 16.00 Uhr in der Kälte zu bleiben gar nicht mehr so toll.
11.30 Uhr sind wir gestartet und 20 min danach haben wir schon unsere erste Pause gemacht. Da hat uns aber schon die nächste Gruppe eingeholt, deshalb wollten wir mal an Tempo zulegen. 12.30 Uhr war ich schon total fertig, aber Jan hat mich immer motiviert. Er meinte es dauert nur noch 30 min bis wir da sind. Nach einer Stunde hat er mir immer noch gesagt, dass es nur noch 30 min sind, daran hatte ich aber Zweifel. 13.00 Uhr waren wir endlich auf dem Fichtelberg angekommen. Uns war total warm, aber als wir uns hingesetzt hatten und etwas gegessen haben wurde uns so kalt, dass wir am liebsten gleich wieder losfahren wollten. Wir mussten aber auf die andere Gruppe warten, die aber noch eine Weile brauchte.
Auf dem Weg nach unten hat es mich einige Male hingehauen, aber man gewöhnt sich an alles, wie auch an die Schmerzen, welche ich schon seit meiner ersten Skitour hatte.
Als wir endlich wieder in der Jugendherberge angekommen waren hab ich mich nur noch gefragt, weshalb ich mir das angetan habe. 2 Stunden hochfahren und nur eine 45 min runter. Aber ich konnte mich ja auf den nächsten Tag freuen, doch heute Abend hat Steffen den morgigen Plan geschrieben und es steht mal wieder Ski fahren dran ... na Klasse! Hoffentlich wach ich morgen wieder mit so guter Laune auf, sonst wird es eng!

Lisa Remke.

Da hat wohl jemand übertrieben. Selbst die zweite Gruppe und das waren fast alle kleinen Kinder haben diese Tour hervorragend überstanden. Ein großes Lob an alle. Geschafft aber glücklich standen alle auf dem Fichtelberg. Erstaunlich wie es alle bis da hoch geschafft haben. Leider wurden wir nicht mit einem weitreichenden Rundblick belohnt. Dafür stärkten wir uns in der Fichtelbergbaute mit Pommes und Kakao. Einige Blasenpflaster mussten allerdings eingesetzt werden, um die Füße wieder fahrbereit zu bekommen. Die Abfahrt war ein leichtes Spiel für uns. Wir meisterten alle Bergabfahrten ohne Probleme. Schon nach einer reichlichen Stunde waren wir wieder in der Jugendherberge. Nach dem Abendbrot chillten wir bei einem Kinoabend mit „Das fliegende Klassenzimmer“. Glücklich und stolz gingen wir Schlafen.

Morgen eröffnen wir bereits die Olympischen Winterspiele mit einem Rodelwettbewerb und einer Tour de Ski.

Steffen Uhlich

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