In der Nacht zum Donnerstag hatte uns ein Virus ereilt. Einigen Kindern ging es nicht gut. Die Betreuer hatten alle Hände voll zu tun. Die Bettwäsche wurde knapp. An Schlaf war da wenig zu denken. Doch hier ist schon die Entwarnung. Fast alle Kranken sind auf dem Weg der Besserung Dank Kamillentee und Zwieback.
Durch diese unvorhergesehenen Ereignisse, mussten wir den Tagesplan ändern. Am Vormittag räumten wir unsere Zimmer auf. Das war auch dringend notwendig. Den Rest der Zeit faulenzten wir und haben im Zimmer gespielt. Eine verdiente Erholung nach der gestrigen 18 Kilometer Tour de Ski.
Am Nachmittag zogen wir den Beginn der Olympischen Winterspiele vor. Schon vor dem heißen Start in Kanada zeigten wir im Skilanglauf, was in uns steckt. Beim Handicaprennen begannen wir mit einem Massenstart. Unser Ziel lag 1000m Bergauf. Die Zeiten wurden gestoppt. Nach einer kurzen Pause starteten wir in genau dieser Reihenfolge und mit den gemessenen Zeitabständen über 1500m Bergab. Wer als erstes unten war, konnte sich als Sieger feiern lassen. Bei den Mädchen siegte Lea vor Sophie und Theresa. Die Nase vorn bei den Jungen hatte Jonathan vor Tom und krankheitsbedingt geschwächten Paul. Er war sonst unser bester Skifahrer.
Anschließend skierten wir noch gegen den Schneesturm bis zum Rodelberg. Erkundungstour für den Morgen stattfindenden Rodelwettbewerb. Trotz des vielen Neuschnees werden wir zum im Ferienlager legendären Rodelwettbewerb starten. Der Einsitzer ist ja noch normal. Aber danach steigt der Doppelsitzerwettbewerb. Durch Lose werden gemischte Pärchen gebildet. Das ist immer ein lustiges Unternehmen.
Nach dem Abendbrot werden wir noch in den Discokeller ziehen und eine zünftige Party feiern. Dazu gibt es Weihwasser und Kinderpunsch. Die Nachtruhe rückt wieder nach hinten.
Hoffentlich wird es diesmal ruhiger.
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